Headerbild der FAQ-Seite mit häufig gestellten Fragen zu eurolaser

Grundlagen der Lasertechnik

Grafik zeigt den Aufbau eines Laserstrahls mit kohärenten, monochromatischen Photonen, die phasengleich emittiert werden und als fokussierter Strahl austreten

Ein Laser („Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“) erzeugt einen intensiven, gebündelten Lichtstrahl durch die angeregte Emission von Photonen. Diese Photonen schwingen phasen- und wellengleich (kohärent), haben eine einheitliche Wellenlänge (monochromatisch) und sind gerichtet polarisiert.
Dadurch entsteht ein hochpräziser, fokussierbarer Lichtstrahl, der – abhängig von der Laserquelle – zur Bearbeitung, Messung oder Übertragung von Energie genutzt werden kann.

Ein CO₂-Laser ist ein Gaslaser, bei dem ein Gasgemisch aus Kohlendioxid (CO₂), Stickstoff (N₂) und Helium (He) im Resonator angeregt wird. Durch elektrische Entladung entsteht dabei Infrarotlicht mit einer Wellenlänge von 10,6 µm, das für das menschliche Auge unsichtbar ist.
Diese Laserquelle zählt zu den effizientesten industriellen Lasern und eignet sich besonders für die Bearbeitung nichtmetallischer Materialien wie Kunststoffe, Textilien, Holz oder Acryl.
Moderne CO₂-Laser sind hermetisch versiegelt, wartungsfrei und verbrauchen kein Lasergas, was sie äußerst langlebig und betriebssicher macht.

Grafik zeigt die Flying-Optic-Technologie: Laserstrahl wird über Umlenkspiegel durch das System zur Fokussierlinse geleitet, Material bleibt dabei fest auf dem Tisch

Bei einer Flying-Optic-Lasermaschine bleibt das Material fest auf dem Bearbeitungstisch liegen. Der nahezu parallele CO₂-Laserstrahl wird über mehrere 90°-Umlenkspiegel zur Fokussierlinse geleitet, die ihn auf einen winzigen Punkt bündelt – meist wenige Millimeter über der Materialoberfläche. Dort entsteht ein hochenergetischer Fokuspunkt, der das Material präzise schneidet oder graviert.
Diese Technik ermöglicht:

  • Berührungsfreie Bearbeitung ohne Werkzeugdruck oder Materialverformung
  • Konstant hohe Schnittqualität über den gesamten Arbeitsbereich
  • Keinen Werkzeugverschleiß, da der Laser kein mechanisches Werkzeug ist

Die Flying-Optic-Bauweise eignet sich besonders für großformatige Materialien und garantiert eine gleichmäßige Bearbeitung bei hoher Geschwindigkeit und Präzision.

Ein Laserstrahl selbst hat keine Temperatur – denn er besteht nicht aus Materie, sondern aus Photonen (Lichtteilchen), die keine Masse besitzen. Temperatur entsteht nur durch die Bewegung von Teilchen in einem Stoff.

Der CO₂-Laserstrahl trägt jedoch Energie in Form elektromagnetischer Strahlung (Wellenlänge 10,6 µm). Diese Energie wird beim Auftreffen auf das Material absorbiert und in Wärme umgewandelt. Dabei erhitzen sich die Materialteilchen so stark, dass sie schmelzen oder verdampfen – je nach Werkstoff und Laserleistung.

Beispiel:
Ein Material, das bei 140 °C schmilzt, lässt sich mit derselben Laserleistung schneller schneiden als ein Material mit einem Schmelzpunkt von 230 °C, da weniger Energie eingetragen werden muss.

Fazit:
Der Laserstrahl selbst ist nicht heiß – die Wärme entsteht erst im Material, wenn es die Energie des Laserlichts aufnimmt.

Detailansicht des Linsenhalters mit schematisch dargestellten Schneiddüsen, über die beim Laserschneiden Druckluft zur Reinigung, Kühlung und Optikschutz eingesetzt wird

Beim Laserschneiden wird die Fokussieroptik über eine Schneiddüse mit Druckluft (typisch 1–4 bar) versorgt. Der Luftstrom hat mehrere Aufgaben:

  • Reinigung des Schnittspalts: Er bläst Dämpfe, Schmelze und Rückstände wie Schlacke aus dem Schnittbereich.
  • Kühlung: Er kühlt die Materialoberfläche und reduziert thermische Einflüsse.
  • Schutz der Optik: Der saubere Luftstrom hält die Fokussierlinse frei von Staub und Partikeln.

Je nach Material und Anwendung kommen verschiedene Düsendurchmesser zum Einsatz, die den Schneidprozess und die Schnittqualität gezielt beeinflussen.

Feiner Druckluftstrahl = 2 mm Düse:
Sorgt bei Folien, Textilien und Holz für saubere Schnittkanten und glatte Oberflächen.
Breiter Luftstrahl = 4 mm Düse:
Kühlt bei Acryl und Thermoplasten die Oberfläche, fördert polierte Kanten und präzise Gravuren.

Grafik zeigt die beidseitige Absaugung bei eurolaser-Systemen: Rauch, Feinstaub und Gase werden oberhalb und unterhalb des Materials direkt an der Entstehungsstelle erfasst

Beim Laserschneiden entstehen durch hohe Temperaturen (bis ca. 1.000 °C) feine Partikel, Aerosole und Rauchgase. Diese Emissionen können gesundheitsschädlich sein und die Schnittqualität beeinträchtigen.
Deshalb werden sie bei eurolaser-Systemen oberhalb und unterhalb des Materials konsequent abgesaugt. Die 360°-Absaugtechnologie erfasst Rauch und Staub direkt an der Entstehungsstelle und filtert sie bei Bedarf zuverlässig, bevor die gereinigte Luft an die Umgebung abgegeben wird.

Weitere Details zur Absaugung

Schematische Darstellung verschiedener Leistungsangaben bei Lasersystemen wie maximale Leistung, Peak-Power und garantierte Ausgangsleistung im Vergleich

Warum die Angabe „maximale Leistung“ wenig zuverlässig ist:
Viele Hersteller bewerben den Spitzenwert (maximale Leistung) ihrer Laser, besonders in den ersten Betriebsmonaten. Diese Angabe variiert aber stark zwischen Systemen – und fällt oft mit der Zeit ab.

Was ist bei der Bewertung aussagekräftiger?
Entscheidend ist die garantierte Leistung – also der Wert, den der Hersteller verlässlich über Jahre hinweg zusichert. Eurolaser prüft jede Strahlquelle mit objektiven Messverfahren auf Leistung und Strahlqualität, bevor sie in ein System eingebaut wird.

Welche Leistungsangaben gibt es und worauf sollte man achten?
Oft werden unterschiedliche Angaben verwendet, wodurch ein direkter Vergleich schwierig wird:

  • Nennleistung
  • Maximale Leistung
  • Peak-Power
  • Pulsleistung
  • CW-Modus (continuous wave)
  • Garantierte Leistung

Für den Anwender ist vor allem die garantierte Leistung entscheidend – sie bildet die verlässliche Grundlage für Planung, Applikationen und Vergleiche.

Lasersystem mit oberhalb des Bearbeitungsbereichs montierter Laserquelle zur Vermeidung von Staubablagerungen auf Spiegeln und zur Sicherung der Schneidqualität

Die Montage auf Balkenhöhe schützt die Spiegel vor Verschmutzung und sorgt für dauerhaft hohe Strahlqualität.

  • Saubere Optik: Vertikal angeordnete Spiegel verhindern Schmutzablagerungen und Einbrennen.
  • Geringer Verschleiß: Konstant hohe Reflexion sorgt für dauerhaft gute Strahlqualität.
  • Hohe Präzision: Keine Vibrationen, da die Laserquelle nicht mitbewegt wird.
  • Einfache Wartung: Leicht zugängliche Komponenten senken Service- und Wartungskosten.
  • Langlebigkeit: Stabiler Aufbau und robuste Optiken sichern zuverlässigen Dauerbetrieb.
  • Hohe Produktivität: Bessere Beschleunigungs- und Geschwindigkeitswerte durch geringere bewegte Masse.
Grafik zeigt ein Lasersystem mit unter dem Bearbeitungstisch montierter Laserquelle, bei dem horizontale Spiegel verschmutzen und der Wartungsaufwand steigt

Eine Montage unterhalb des Systems wäre zwar platzsparend, bringt aber deutliche Nachteile:

  • Staub und Schmutz lagern sich auf horizontalen Spiegeln ab
  • Verschmutzte Optiken führen zu Leistungsverlust und Qualitätsminderung
  • Höherer Reinigungs- und Wartungsaufwand
  • Schlechter Servicezugang

Darum montiert eurolaser die Laserquelle auf Höhe des Balkens – für saubere Optiken, stabile Leistung und dauerhaft präzise Schnittergebnisse.

Grafik zeigt eine auf dem Bewegungsbalken montierte Laserquelle mit Nachteilen wie hohem Gewicht, Vibrationen und reduzierter Schnittqualität

Die Laserquelle ist zu schwer, um sie präzise zu bewegen – je nach Leistung wiegt sie 10 bis über 90 kg.

Nachteile eines bewegten Aufbaus:

  • Geringere Beschleunigung und Bearbeitungsgeschwindigkeit
  • Sichtbare Vibrationen in der Schnittkante
  • Weniger Präzision bei feinen Konturen

Darum bleibt die Laserquelle bei eurolaser stationär montiert – für maximale Genauigkeit, Geschwindigkeit und Schnittqualität.

Kontaktlose Laserbearbeitung, keine Werkzeugabnutzung, konstant hohe Schnittqualität

Beim Laserschneiden kommt das Werkzeug nicht mit dem Material in Kontakt. Der Schnitt erfolgt ausschließlich durch den fokussierten Laserstrahl – ohne Druck, Reibung oder Verformung.

Vorteile des kontaktlosen Schnitts:

  • Kein Einspannen des Materials
    • Weniger Arbeitsvorbereitung
    • Volle Materialausnutzung
    • Keine Materialquetschungen
    • Einfache Bestückung, kein Anwender Know-how nötig
  • Keine Krafteinwirkung auf das Material
    • Geringere Ausschussquote durch weniger Bruch
    • Bearbeitung von Kleinteilen ohne Fixierung möglich
    • Weniger Reinigungsaufwand, da keine Späne anfallen
    • Geringere Geräuschentwicklung
    • Bessere Materialausnutzung, dank effizientem Nesting
    • Praktisch radiusfreie, feine Konturen durch minimalen Laserstrahl-Durchmesser
  • Kein Werkzeugverschleiß
    • Gleichbleibende Schnittqualität
    • Kein Nachschärfen nötig
    • Geringere Werkzeugkosten
    • Kein Werkzeugwechsel
    • Keine Werkzeugverschmutzung
  • Kein Materialverzug
    • Weniger Verschnitt des Materials
    • Exaktere Schneidergebnisse
    • Auch sehr leichtes, dehnbares Material bearbeitbar
CO₂-Laser bei der Materialbearbeitung als veranschaulichendes Beispiel für häufige Fragen zu den Grundlagen der Lasertechnik

Installation & Training

Vor der Installation werden Sie von einem erfahrenen Servicetechniker persönlich beraten. Dabei werden wichtige Details wie Stromversorgung, Kabellängen und räumliche Anforderungen geklärt, damit alles optimal vorbereitet ist.

Nein – dank modularer Konstruktion lassen sich eurolaser-Systeme zerlegen und mit Gabelstapler und Hubwagen be- und entladen. Ein Kran oder Tieflader ist in der Regel nicht erforderlich.

Ihre Vorteile:

  • Standardgerät reicht aus (kein Spezialgerät)
  • Anlieferung durch normale Türen möglich
  • Keine kostspieligen Gebäudeumbauten nötig

Ja. Die Systeme sind modular aufgebaut und lassen sich bei Bedarf in Einzel­teile zerlegen. Dadurch passen sie durch Standardtüren und lassen sich ohne größere Umbauten ebenerdig installieren.

Vorteile dieser Zerlegbarkeit:

  • Keine Gebäudeanpassungen nötig (z. B. Fensteröffnung, Dachöffnung)
  • Keine Spezialgeräte wie Krane oder Tieflader erforderlich
  • Erweiterbarkeit nach dem Kauf möglich
Grafik zeigt den sicheren Bedienbereich von eurolaser Maschinen nach Laserklasse 1 im normalen Betrieb und das gesamte System gemäß Laserklasse 4 gemäß gesetzlicher Einstufung

Lasermaschinen, die für die Materialbearbeitung ausgelegt sind, müssen grundsätzlich der Laserklasse 4 zugeordnet werden. Eine Umhausung oder Einkapselung ändert diese Klassifizierung nicht – die Maschine bleibt formal Laserklasse 4. Für eine Zulassung innerhalb der EU muss der Bedienbereich im Normalbetrieb jedoch der Laserklasse 1 bzw. 2 entsprechen. Das gilt selbstverständlich auch für alle eurolaser Systeme.

eurolaser Systeme:

  • sind im Bedienbereich sicher wie Laserklasse 1
  • sind TÜV-geprüft und CE-konform
  • verfügen über ein umfassendes Sicherheitskonzept
  • erfordern keine Schutzkabine
  • ermöglichen effizientes Arbeiten bei voller Flexibilität

Fazit:
Die Systeme von eurolaser sind so konfiguriert, dass im normalen Betrieb stets die Laserklasse 1 eingehalten wird. Das bedeutet: Der Bediener arbeitet jederzeit sicher und ohne Gefährdung. Lichtschranken und Stoßschutz-Sensoren überwachen gemeinsam mit der abgeschirmten Laserstrahlführung den gesamten Bearbeitungsprozess und sorgen so für höchste Arbeitssicherheit. Die von eurolaser angebotene Bauweise verzichtet bewusst auf eine vollständige Einkapselung und kombiniert damit maximale Sicherheit mit praktischer Bedienbarkeit. Der Bediener ist zuverlässig vor Laserstrahlung, Streustrahlung und Prozessemissionen geschützt, kann aber dennoch den Schneidprozess kontrollieren, schnell arbeiten und die volle Flexibilität der Maschine nutzen.

Techniker und Bediener bei der Inbetriebnahme und Schulung an einer Lasermaschine als Beispiel für häufige Fragen zu Installation und Training

Technik & Bedienung

Schematische Darstellung gängiger Dateiformate wie AI, DXF, PDF, HPGL, EPS und ZCC, die direkt in das eurolaser Lasersystem über die CONNECT-Schnittstelle importiert werden können

Der Gerätetreiber, der die Kommunikation zwischen Computer und Lasersystem ermöglicht, heißt bei eurolaser CONNECT. Er steuert das Lasersystem und verwaltet die Parametereinstellungen für den Schneidprozess.

CONNECT ist kompatibel mit den gängigsten Vektorformaten – darunter AI, DXF, CMX, HPGL, PDF, EPS und ZCC. Wenn Sie bereits bestehende Schneid- oder Konturdaten nutzen, können diese direkt importiert und verarbeitet werden.

Dank der hohen Formatkompatibilität entfällt eine aufwendige Dateikonvertierung – Sie arbeiten einfach mit Ihren gewohnten Daten weiter.

Weitere Details zu CONNECT

Kamera scannt einen QR-Code zur automatisierten Steuerung des Laserprozesses mit hinterlegten Schneiddaten und Materialparametern über LaserScout Software

Unsere Software LaserScout ermöglicht Ihnen die Nutzung von QR- oder Barcodes mit hinterlegten Schneiddaten und Materialparametern. Der vollständig automatische Prozessablauf senkt die Stückkosten auf ein Minimum. Vor allem für die Serien- und Massenfertigung in der Industrie ist diese Lösung bares Geld wert.

Weitere Details zur QR- und Barcode-Erkennung

Bild eines Roboterarms, der Material zur Beladung aufgreift – Symbolbild für digitale Vernetzung und Automatisierung über offene SPS-Schnittstellen mit LaserScout

Ja, eurolaser Systeme lassen sich problemlos in bestehende Produktions- und IT-Workflows integrieren. Über offene SPS-Schnittstellen ermöglicht unsere Software LaserScout die einfache Anbindung an übergeordnete Steuerungen, Roboter oder Fördersysteme.

Dadurch können Lasersysteme nahtlos in automatisierte Produktionslinien eingebunden werden – vom Materialhandling über den Schneidprozess bis hin zur Weiterverarbeitung. Diese digitale Vernetzung schafft die Grundlage für Industrie-4.0-fähige Fertigungsprozesse und sorgt für eine effiziente, transparente und zukunftssichere Produktion.

Das Kamerasystem POSITION+ professional von eurolaser erkennt automatisch Passermarken und Druckbilder und ermöglicht exakte, softwaregesteuerte Schnittanpassung

Ja, dank der Kameraerkennungssysteme von eurolaser können Konturen präzise entlang der Druckmuster geschnitten werden. So werden Passermarken oder Druckbilder automatisch erkannt und die Schneidkonturen softwaregesteuert angepasst. Das ermöglicht exakte Ergebnisse, selbst wenn Druck und Material leicht voneinander abweichen.

Weitere Details zur Kameraerkennung

Ja, das ist problemlos möglich. LaserScout verfügt über einen automatischen Print & Cut-Datenimport für folgende RIP-Software-Hersteller: Caldera, ColorGATE, EFI, ErgoSoft, GMG ProductionSuite, ONYX, Wasatch, Prepare-it, ZCC und I-Cut.

Der Bediener kann dabei wie gewohnt weiterarbeiten – eine zusätzliche Einarbeitung ist nicht erforderlich. Die bestehenden Abläufe, einschließlich der Druckvorstufe, bleiben vollständig erhalten. Das spart Zeit und verhindert kostspielige Bedienfehler.

Typischer Workflow:

  1. Design und Vorbereitung des Laserzuschnitts
  2. Drucken
  3. Laserzuschnitt und Endbearbeitung

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Behalten Sie Ihren bestehenden Print & Cut-Workflow bei
  • Steigern Sie die Produktivität durch die integrierte Barcode-Funktion
  • Erhöhen Sie die Prozesssicherheit durch die Vermeidung von Bedienfehlern
  • Sparen Sie Zeit und Ressourcen durch einen vereinfachten Produktionsablauf
Diagramm zeigt typischen Print-&-Cut-Workflow mit eurolaser: Druckvorstufe, Druck, automatisierter Datenimport, exakter Laserschnitt und Barcode-gestützte Prozesssicherheit
Übersicht der wichtigsten Eigenschaften von Passermarken wie Form, Kontrast, Größe, Anzahl und Einheitlichkeit

Damit das Kamerasystem die Passermarken zuverlässig erkennt, sollten beim Anlegen einige grundlegende Punkte beachtet werden:

  1. Form: Kreise sind am besten geeignet, da sie rotationssymmetrisch erkannt werden.
  2. Kontrast: Zwischen Marke und Hintergrund muss ein deutlicher Helligkeitsunterschied bestehen.
  3. Größe: Die Kamera erfasst einen Bereich von ca. 30 × 30 mm. Ein Markendurchmesser von etwa 6 mm ist optimal.
  4. Anzahl: Es sollten mindestens drei Marken pro Motiv angelegt werden, beispielsweise an den Eckpunkten. Zusätzliche Marken erhöhen die Genauigkeit.
  5. Einheitlichkeit: Form und Größe der Marken müssen innerhalb des Druckbildes gleichbleiben, um Lageabweichungen zu vermeiden.

Weitere Details zur Kameraerkennung

Lasergravierte MDF-Platte mit detaillierter Reliefstruktur in hoher Auflösung und feinen Bilddetails

Ja, mit den CO₂-Lasermaschinen von eurolaser lassen sich Vektor-, Bild- und Reliefgravuren in hoher Auflösung von bis zu 1200 dpi realisieren.
Der berührungsfreie Laserprozess ermöglicht feinste Details, saubere Konturen und ein präzises Gravurbild – ganz ohne Werkzeugverschleiß oder Staubentwicklung.

Dank der großformatigen Arbeitsflächen von bis zu 10 m² sind auch große Gravuren problemlos umsetzbar – ideal für Möbelteile, Innenausbau, Dekorationen oder Werbeanwendungen.

Weitere Details zum Lasergravieren

Abbildung des 3-in-1-Prinzips bei eurolaser: Lasersystem mit zwei zusätzlichen mechanischen Bearbeitungswerkzeugen

Der Laserstrahl trifft bei unseren Maschinen grundsätzlich im 90°-Winkel auf die Materialoberfläche. Für Schrägschnitte oder Gehrungen stehen jedoch mechanische Zusatzwerkzeuge von Zünd zur Verfügung, die sich direkt auf unseren Maschinen installieren lassen.

Damit lassen sich Materialien beispielsweise in einem 45°-Winkel bearbeiten, um Kanten zu fasen oder Gehrungen zu erzeugen. Auf diese Weise können Sie Ihr Bearbeitungsspektrum deutlich erweitern und Laser- und Fräsprozesse auf einer Maschine kombinieren.

Weitere Details zu den mechanischen Zusatzmodulen

Drei Linsenhalter mit unterschiedlichen Markierungen zur Erkennung von 3,75", 5" und 7,5" Linsen bei eurolaser

Bei eurolaser-Systemen werden je nach Anwendung verschiedene Linsen mit Brennweiten von 3,75", 5" und 7,5" eingesetzt.
Die Linse ist im Linsenhalter montiert, an dem sich der jeweilige Typ eindeutig erkennen lässt:

  • 3,75" Linse: zwei Ringe – unten und oben
  • 5" Linse: ein Ring unten
  • 7,5" Linse: ein Ring oben

Zusätzlich wird die eingesetzte Linse vom System automatisch erkannt und am Bedienpanel angezeigt.

Arbeitsbereich mit abgedeckten ungenutzten Flächen zur Steigerung der Absaugleistung und Reduktion von Nebenluft beim Laserschneiden

Unbenutzte Tischbereiche sollten während des Schneidens abgedeckt werden, um die Absaugleistung gezielt auf das Werkstück zu konzentrieren.
Dadurch wird verhindert, dass die Absaugung Luft aus ungenutzten Bereichen zieht. So geht weniger Saugleistung verloren, die Nebenluft wird reduziert und die Effizienz der Absaugung steigt.
Das Ergebnis: sauberere Schnittkanten und optimierte Bearbeitungsergebnisse.

Schematische Darstellung der gleichmäßigen Absaugverteilung durch bis zu 6.400 Absaugpunkte oder eine durchgehende Honigwabenstruktur für konstant hohe Schnittqualität auf der gesamten Tischfläche

Eine gleichmäßige und vollflächige Absaugleistung über die gesamte Arbeitsfläche wird durch bis zu 6.400 einzelne Absaugpunkte oder eine durchgehende Honigwabenstruktur mit dünnen Auflagestegen sichergestellt. Da die Absaugung einen entscheidenden Einfluss auf die Schnittqualität hat, gewährleisten wir eine konstant hohe Schnittpräzision an jeder Stelle des Tisches.

Schematische Darstellung der Absaugführung auf eurolaser-Laserschneidmaschinen: Komprimierung der Schneidemissionen auf einzelne Segmente und anschließende Bündelung für maximale Saugleistung direkt am Schnittspalt

Nachdem die Schneidemissionen unter dem Material abgesaugt wurden, werden sie in einzelne Absaugsegmente geleitet und dort komprimiert. Dies erzeugt einen starken Unterdruck, der eine hohe Absaugleistung sicherstellt. Anschließend erfolgt eine weitere Bündelung auf wenige Ausgänge, wodurch der Effekt zusätzlich verstärkt wird. So wird die Absaugung gezielt direkt am Schnittspalt optimiert.

Schematische Darstellung der energieeffizienten Bearbeitung auf eurolaser-Laserschneidmaschinen durch regelbare Absaugsegmente und unterdruckgesteuerte Zonen

Die regelbare Absaugung ermöglicht eine energieeffiziente Bearbeitung. Sowohl die Stärke des Unterdrucks als auch die aktivierten Absaugsektionen des Tisches lassen sich individuell anpassen. Nicht benötigte Bereiche können abgeschaltet werden, wodurch Energiekosten gesenkt werden. Zudem wird die Raumklimatisierung nur minimal beeinflusst. Durch präzise Feineinstellungen lässt sich die Absaugung optimal auf Ihr Material und Ihre spezifische Anwendung abstimmen.

Schematische Darstellung der konzentrierten Absaugleistung am Schnittspalt auf eurolaser-Laserschneidmaschinen durch segmentierte Unterdruckführung ohne Leistungsverlust

Unser Absaugkonzept sorgt für maximale Effizienz direkt am Schnittspalt. Durch segmentierte Absaugzonen wird die Saugleistung gezielt auf einen kleinen Bereich konzentriert, wodurch Leistungsverluste durch Nebenluft minimiert werden. So bleibt die Absaugleistung konstant und effektiv.

Im Gegensatz dazu nutzen viele herkömmliche Systeme eine großflächige Absaugung über einen V-förmigen Unterbau mit einem zentralen Turbinenausgang. Dadurch verteilt sich die Saugleistung ungleichmäßig, insbesondere bei langen Schnittspalten. Die Folge: verstärkter Nebenluftzug, eine abnehmende Absaugleistung über die Zeit, ungleichmäßige Schnittkanten und erhöhte Schmauchbildung. eurolaser setzt hingegen auf mehrere kleinere Absaugturbinen, die gezielt einzelne Tischbereiche versorgen. Dadurch bleibt die volle Absaugleistung jederzeit gewährleistet.

Schematische Darstellung der seitlichen Absaugung bei geschlossenen Tischsystemen, bei der Rauch und Schmutz quer über das Material gezogen werden – Gefahr von Verschmutzungen und Schmauchbildung

Bei geschlossenen Tischsystemen wird die Umgebungsluft oft über seitliche Absaugschlitze, meist an der Rückseite, abgeführt. Dadurch können Schmauchpartikel und Verschmutzungen quer über das Material gezogen werden. eurolaser verhindert diese unerwünschte Nebenwirkung durch den zusätzlichen Einsatz einer oberen Absaugung.

Schematische Darstellung der oberen Absaugung bei eurolaser zur gezielten Entfernung von Emissionen bei Gravuren, Kiss-Cuts und Laserschneidprozessen

Die obere Absaugung sorgt für eine effektive Entfernung der entstehenden Schneidemissionen. Diese Technik ist besonders vorteilhaft, wenn die untere Absaugung in ihrer Funktion eingeschränkt ist – etwa bei Gravuren oder Kiss-Cut-Anwendungen, bei denen das Material nicht vollständig durchtrennt wird. In solchen Fällen können die Emissionen nicht durch den Schnittspalt nach unten abgesaugt werden. Stattdessen erfasst die obere Absaugung die Luft gleichmäßig und kreisförmig um den Laserstrahl und leitet sie direkt nach oben ab.

Schematische Darstellung des Schutzes der optischen Linse durch gezielten Druckluftstrom beim Laserschneiden – zur Entfernung der Materialschmelze, Kühlung der Wärmeeinflusszone und Vermeidung von Verschmutzungen

Der gezielte Luftstrom entfernt die Materialschmelze aus dem Schnittspalt und kühlt gleichzeitig die Wärmeeinflusszone. Der Druckluftstrom wird durch den Schnittspalt nach unten abgesaugt, während ein Überdruck die optische Linse vor Verschmutzungen schützt. Die Druckluft spielt eine entscheidende Rolle für die Effizienz und Qualität des Laserschneidens.

Feiner Druckluftstrahl = 2 mm Düse:
Sorgt bei Folien, Textilien und Holz für saubere Schnittkanten und glatte Oberflächen.
Breiter Luftstrahl = 4 mm Düse:
Kühlt bei Acryl und Thermoplasten die Oberfläche, fördert polierte Kanten und präzise Gravuren.

Schematische Darstellung des mehrstufigen Filtersystems von eurolaser zur Filterung grober, feiner und gasförmiger Emissionen für saubere Abluft in industriellen Anwendungen

Je nach Bedarf und Anforderung bieten wir Ihnen unterschiedliche Filterkonzepte zur Filterung für grobe, feine und gasförmige Stoffe an. Unser Sortiment reicht bis zu industriellen Lösungen, die auch für ökologie-zertifizierte Betriebe geeignet sind.

Weitere Details zur Filtertechnik

 

Bedienperson an einer Lasermaschine als Beispiel für häufige Fragen zur Technik und Handhabung von Lasersystemen

Service & Wartung

Icon für Schulungen an eurolaser Maschinen – effektive Bedienung, Programmierung und Sicherheit durch individuelles Training

Ja, eurolaser bietet maßgeschneiderte Trainings und Schulungen für Kunden an, die sich ganz an den jeweiligen Anforderungen und Vorkenntnissen orientieren.
Unsere Trainings vermitteln praxisnahes Wissen rund um die Bedienung, Wartung und Anwendung der Lasermaschinen – direkt vor Ort beim Kunden.

Unsere Schulungsangebote im Überblick:

  • Ersteinweisung: direkt nach der Installation – grundlegende Einführung in Bedienung und Sicherheit
  • Applikations- und Systemtraining: umfassendes Training zu Organisation, Sicherheit, Bedienung des Lasersystems (LCS), Wartung & Pflege sowie Software (LaserScout). Inhalte sind u. a. Systembedienung, Parameterfindung, Reinigung, einfache Eigenwartung sowie anwendungsspezifische Applikationen – sowohl allgemein als auch individuell auf Ihre Materialien und Prozesse abgestimmt.
  • Spezialtraining für Optionen: gezieltes Training zur effizienten Nutzung von Add-on-Modulen
  • Erweiterte Eigenwartung: vertieftes Wissen für mehr Eigenständigkeit, z. B. erweiterte Reinigung oder Austausch von Ersatzteilen
  • Service-Techniker-Training: Schulung zur Durchführung von Basis-Wartungsarbeiten und kleineren Reparaturen durch geschultes Kundenpersonal

So stellen wir sicher, dass Sie Ihr eurolaser-System optimal nutzen und die Produktivität langfristig sichern können.

Nehmen Sie hier Kontakt zu unserem Service-Team auf

Wenn Ihre Frage in den FAQs nicht beantwortet wird, hilft Ihnen unser technischer Service gern weiter.
Bitte halten Sie für eine schnelle Bearbeitung folgende Informationen bereit:

  • Seriennummer Ihrer eurolaser-Maschine
  • Service-ID oder Vorgangsnummer (sofern vorhanden)
  • Fehlermeldung, die am Bedienpanel angezeigt wird (sofern vorhanden)

Nehmen Sie hier Kontakt zu unserem Service-Team auf

Typenschild mit Seriennummer auf der Rückseite der Laserabdeckung der G3/S3 Serie

Die Seriennummer befindet sich auf einem Typenschild direkt an Ihrem Lasersystem. Je nach Modellreihe ist sie an unterschiedlichen Stellen angebracht:

  • G3/S3-Serie (aktuelle Modelle): Auf der Rückseite der Laserabdeckung, unterhalb der Signalleuchte.
  • G3/S3-Serie (ältere Modelle): Am Y-Balken (beweglicher Querbalken), vorne links.
  • PN-Serie: Am Standbein vorne rechts, etwa auf Kniehöhe. Falls dort keine Seriennummer sichtbar ist, kann alternativ die ZÜND-Nummer angegeben werden.

Die Seriennummer besteht aus einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen, z. B. 1234S5678P.

Icon zur Inzahlungnahme – eurolaser bietet den Austausch Ihrer gebrauchten Lasermaschine gegen eine neue Lösung an

Ja, wir bieten die Möglichkeit einer Inzahlungnahme an, wenn Sie Ihre bestehende eurolaser-Maschine erneuern möchten.

Sprechen Sie uns einfach an – wir beraten Sie gern zu den individuellen Möglichkeiten.

Alle Service-Leistungen im Überblick

Servicetechniker bei der Wartung einer Lasermaschine als Beispiel für häufige Fragen zu Service, Pflege und Instandhaltung

Fragen zum Laserschneiden von Acryl

Vergleich von gegossenem (GS) und extrudiertem (XT) Acryl bei der CO₂-Laserbearbeitung: GS mit gratfreier Schnittkante, XT mit präziser Maßhaltigkeit

Gegossenes Acryl (GS) bietet bei der CO₂-Laserbearbeitung gratfreie Schnittkanten und kontrastreiche Gravurergebnisse. Extrudiertes Acryl (XT) punktet dagegen mit geringeren Dickentoleranzen für präzisere Maße und einer höheren Wirtschaftlichkeit in der Serienfertigung.

Lasergeschnittenes dickes Acryl mit glasklaren, glatten Schnittkanten und präzisen Innenkonturen

Ja, mit den CO₂-Lasermaschinen von eurolaser können Acrylplatten bis zu 30 mm Stärke präzise geschnitten werden. Das Ergebnis sind glasklare, glatte Schnittkanten und exakt ausgeführte Innenkonturen – ganz ohne Nachbearbeitung.

In der Software sind für viele Materialien bereits optimierte Bearbeitungsparameter hinterlegt. Durch die gezielte Anpassung der Laserleistung und Schnittgeschwindigkeit lassen sich die Ergebnisse beim Acrylzuschnitt zusätzlich verfeinern.

Beim Schneiden von dickem Acrylglas ab 20 mm sollten mehrere Aspekte beachtet werden, um optimale Schnittqualität zu erzielen:

  1. Laserleistung: Eine hohe Laserleistung (200–650 Watt) ermöglicht präzisere und schnellere Schnitte.
  2. Druckluft: Reduzierte Druckluft verhindert milchige Schnittkanten, während minimale Spülluft die Linse schützt.
  3. Absaugtechnik: Optimierte Absaugung mit Abstandshaltern reduziert Gaskonzentration und verteilt überschüssige Energie.
  4. Fokuspunkt: Der Fokuspunkt sollte mittig im Material liegen, um gerade Schnittkanten zu gewährleisten.
  5. Schutzfolie: Die Schutzfolie schützt vor Hitzeeinwirkung, Verfärbungen und Verbrennungen während des Schneidens.
Maschinengrößen der eurolaser XL-Line

Unsere Lasermaschinen bieten Tischgrößen von 830 mm bis 3.200 mm Breite – ideal für jede Plattengröße. Der Laser Cutter XL-1200 passt perfekt zu 1/3-Platten, der Laser Cutter XL-1600 zu 1/2-Acrylglas-Platten und der XL-3200 ideal zu Vollplatten.

Weitere Details zur XL-Serie

Bedruckte Acrylplatte mit aufgedruckten Passermarken zur präzisen Kameraerkennung beim Laserschneiden

Ja, dank des optischen Erkennungssystems von eurolaser können Konturen präzise entlang der Druckmotive geschnitten werden. Selbst bei weiß hinterdrucktem Acrylglas sorgt die Kameraerkennung für exakte Ausrichtung und saubere Schnittkanten – ganz ohne Schmauchrückstände.

Weitere Details zur Kameraerkennung

Detailaufnahme einer lasergravierten und lasergeschnittenen Acrylplatte mit feinen Gravurmusterungen und klaren Schnittkanten

Ja, sie können sowohl Vektor-Gravuren, Bild-Gravuren und Relief-Gravuren umsetzen. Selbst Gravuren auf Vollformat-Platten sind möglich.

Weitere Details zum Lasergravieren

Zwei Acrylkanten im Vergleich: links mit Blasenbildung durch Feuchtigkeit, rechts glatte Kante bei optimaler Lagerung

Die Lagerung von Acrylglas beeinflusst die Schnittkante erheblich: Feuchtigkeit kann beim Schneiden Bläschen oder einen milchigen Film verursachen, während direkte Sonneneinstrahlung die Schutzfolie beschädigen kann. Acryl sollte daher trocken, gut belüftet, bei etwa 15 °C und vor Sonnenlicht geschützt gelagert werden. Eine zu lange Lagerung kann zudem die Schutzfolie schrumpfen lassen und das Material unbrauchbar machen.

Fragen zum Laserschneiden von Holzwerkstoffen

Lasergeschnittene Holzplatte mit sichtbarer Schnittkante, die je nach Holzart, Feuchtigkeits- und Harzgehalt unterschiedlich dunkel ausfällt

Je homogener die Holzstrukturen sind, desto besser eignet sich das Holz zum Laserschneiden und Lasergravieren. Aufgrund des thermischen Laserprozesses sind auch Eigenschaften, wie Materialfeuchte, Dichte, Öl- und Harzgehalt Einflussgrößen für die Qualität und Geschwindigkeit des Laserzuschnittes. Bei der Verarbeitung von Holzwerkstoffen kommt es beim Laserschneiden zu einer leichten bis starken Oxidationsschnittkante. Das bedeutet, dass eine Dunkelfärbung nicht zu vermeiden ist. Oft ist diese stark von der Holzauswahl und dem Wasser- und Harzgehalt abhängig. Als Grundregel gilt: je trockener und harzfreier der Werkstoff, desto heller die Schnittkante.

Saubere Schnittkante von dickem Holz nach CO₂-Laserschneiden mit eurolaser Maschine, geeignet für Holz bis 30 mm

Ja, eurolaser Maschinen schneiden Holz bis zu 30 mm Dicke präzise. Bei Holz mit geringer Dichte, wie bspw. Balsaholz, sind auch dickere Platten schneidbar.

Lasergravierte MDF-Platte mit detaillierter Reliefstruktur in hoher Auflösung und feinen Bilddetails

Ja, mit den CO₂-Lasermaschinen von eurolaser lassen sich Vektor-, Bild- und Reliefgravuren in hoher Auflösung umsetzen. Dabei entstehen feine Details, saubere Konturen und ein präzises Gravurbild ohne Werkzeugverschleiß oder Staubentwicklung.

Dank der großen Arbeitsflächen von bis zu 10 m² können selbst großformatige Gravuren auf Holz, MDF oder Sperrholz realisiert werden – ideal für Möbelteile, Innenausbau, Dekorationen oder Werbeanwendungen.

Weitere Details zum Lasergravieren

Fragen zum Laserschneiden von Textil

Barcode wird auf einer Textilrolle gescannt, um Schneiddaten und Materialparameter für den automatisierten Laserprozess zu laden

Ja, mit unserer Software LaserScout können QR- oder Barcodes direkt auf Textilrollen genutzt werden, um Schneiddaten und Materialparameter für den automatisierten Laserprozess zu laden. Dadurch wird der gesamte Ablauf vollständig automatisiert und besonders effizient gestaltet.
Diese Lösung senkt die Stückkosten deutlich und ist ideal für die Serien- und Massenfertigung von Textilien in industriellen Produktionsumgebungen.

Weitere Details zur QR- und Barcode-Erkennung

Ausgeschnittene Hemdentasche mit exakter Ausrichtung am Stoffmuster dank Pattern Matching und Kameraerkennung von eurolaser

Ja, mit dem Kameraerkennungssystem und der LaserScout POSITION Software ist eine automatische Ausrichtung der Schneidkonturen an Materialmustern möglich. Dabei wird die gesamte Arbeitsfläche in wenigen Sekunden per Flächenscan erfasst, sodass das System Musterverläufe oder Druckstrukturen zuverlässig erkennt und die Schnittdaten exakt anpasst.

Das Ergebnis: perfekte Schnittpositionierung, auch bei komplexen Mustern oder bereits bedruckten Textilien.

Weitere Details zur Kameraerkennung

Darstellung der Smart Feed Funktion: Material wird exakt auf den Lasertisch gefördert, um überlange Konturen mit hoher Anschlussgenauigkeit zu schneiden

Ja, unsere Lasermaschinen können softwaregesteuert auch Überformate, also Konturen, die über die Länge der Bearbeitungsfläche hinausgehen, mit einer sehr hohen Anschlussgenauigkeit zuschneiden.

Schematische Darstellung der maximalen Rollenbreiten im Conveyor System für eurolaser Maschinenlinien

Je nach Modell können Rollenbreiten bis 3,2 m genutzt werden, teilweise auch bis 3,4 m. Solche Breiten sollten jedoch individuell getestet werden. Der Rolleninnen-Durchmesser sollte 50 bis 120 mm als Standard betragen. Andere Größen sind auf Anfrage möglich. Es können auch sehr schwere Rollen verarbeitet werden.

Weitere Details zum Conveyor System

Schematische Draufsicht: mehrere kleine Materialrollen werden parallel mit Führungsschienen auf dem Conveyor-System transportiert und bearbeitet

Ja, eurolaser bietet ein Führungsschienensystem an. Sie können eine individuelle Anzahl von Rollen nebeneinander platzieren, die einzelnen Bahnen werden präzise auf den Bearbeitungstisch transportiert und dann geschnitten. Insbesondere bei schmalen Rollen ist dies eine praktische Lösung zur Steigerung der Produktivität. Das Führungsschienensystem ist für alle Conveyor-Größen verfügbar.

Weitere Details zum Conveyor System

Textilrolle wird nach der Bearbeitung mit der eurolaser Aufwickeleinheit gleichmäßig zurückgerollt

Ja, mit unserer Aufwickeleinheit ist dies möglich. Sie dient dem gleichmäßigen Aufwickeln von bereits bearbeiteten Textilien. Die Aufwickeleinheit ist eine optionale Ergänzung des Conveyor Systems. Für optimale Aufwickelresultate müssen unter Umständen Haltebrücken in die Schneidkonturen eingearbeitet werden, um die Schnittergebnisse im Verbund mit dem Schnittrandmaterial zu behalten. Die Aufwickeleinheit wird am Ende des Bearbeitungsprozesses positioniert und ermöglicht so einen vollständig automatisierten Gesamtprozess.

Fragen zum Laserschneiden von Kunststoffen

Lasergravur eines Logos auf schwarzem Schaumstoff als Beispiel für die berührungslose Kunststoffgravur mit CO₂-Laser

Ja, Sie können mit den CO₂-Lasermaschinen sowohl Vektor-Gravuren, als auch Bild-Gravuren und Relief-Gravuren umsetzen. Durch die berührungslose Bearbeitung entstehen saubere Gravuren ohne Werkzeugverschleiß – ideal für Beschriftungen, Logos oder dekorative Strukturen in vielen Kunststoffen.

PVC-Platte wird mit mechanischem Fräswerkzeug auf einer eurolaser Maschine bearbeitet – empfohlen statt Laserbearbeitung wegen gesundheitsschädlicher Dämpfe

PVC lässt sich zwar laserbearbeiten, jedoch entstehen dabei giftige Gase wie Salzsäure. Aus Sicherheits- und Korrosionsschutzgründen empfiehlt eurolaser, kein PVC per Laser zu schneiden, sondern stattdessen mechanische Werkzeuge wie Messer und Fräsen zu verwenden.

Weitere Details zu mechanischen Werkzeugmodulen

Hohlkammerplatte aus Kunststoff mit sauberer, per CO₂-Laser geschnittener Kontur – ideal für berührungslose Verarbeitung

Ja, auch Hohlkammerplatten aus Kunststoff lassen sich mit den CO₂-Lasermaschinen von eurolaser präzise und berührungslos schneiden. Der Laser erzeugt saubere Schnittkanten, ohne das Material zu verformen – ideal für Anwendungen in Werbung, Displaybau und Architektur.

Detailansicht der sauberen, versiegelten Schnittkante einer bedruckten, mehrlagigen Folientastatur – schützt vor Feuchtigkeit und Schmutz

Ja, häufig ergibt sich dabei sogar der Vorteil, dass die Schnittkanten versiegelt werden und vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz schützen.

Kunststoffplatte mit aufgedrucktem Motiv, präzise entlang der Druckkontur per CO₂-Laser ausgeschnitten

Ja, dank Kameraerkennung können wir Konturen perfekt entlang von Druckmustern schneiden. Toleranzen werden softwaregesteuert kompensiert.

Weitere Details zur Kameraerkennung

Fragen zum Laserschneiden von Folien & Klebebändern

Lasergeschnittene selbstklebende Folie mit sichtbarer Abziehlasche durch Kiss‑Cut

Ja, Sie können mit unseren Lasermaschinen auch sogenannte Kiss-Cuts realisieren. Durch gezielte Einstellung der Laserleistung wird dabei ausschließlich die oberste Schicht eines Materials geschnitten (z. B. bei selbstklebenden Folien oder Etiketten), während das Trägermaterial oder der Unterlayer unversehrt bleibt. Zusätzlich steht eine speziell integrierbare Kiss-Cut-Modul-Technologie zur Verfügung, mit der mechanisch oder hybrid gesteuert sehr feine Schnitte bzw. Teil­schnitte möglich sind.

Weitere Details zu den Kiss-Cut-Modulen

Detailansicht der sauberen, versiegelten Schnittkante einer bedruckten, mehrlagigen Folientastatur – schützt vor Feuchtigkeit und Schmutz

Ja, häufig ergibt sich dabei sogar der Vorteil, dass die Schnittkanten versiegelt werden und vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz schützen.

Detailansicht einer bedruckten Folie mit exakt per Laser entlang der Druckkontur geschnittener Kante durch Kameraerkennung

Ja, mit dem Kameraerkennungssystem von eurolaser lassen sich bedruckte Folien präzise entlang der Druckkonturen schneiden. Die Software erkennt Passermarken oder Druckmuster automatisch und gleicht diese mit den Schneiddaten ab, sodass Abweichungen im Druckbild zuverlässig kompensiert werden.

Diese Funktion eignet sich ideal für Werbetechnik, Verpackungen, technische Folien oder Displays, bei denen exakte Konturen entscheidend sind. Auch bei mehrlagigen oder transluzenten Folien bleibt die Schnittkante sauber und schmauchfrei, ganz ohne manuelle Ausrichtung.

Weitere Details zur Kameraerkennung

Schematische Draufsicht: mehrere kleine Materialrollen werden parallel mit Führungsschienen auf dem Conveyor-System transportiert und bearbeitet

Ja, mit dem Conveyor System von eurolaser können Folien direkt von der Rolle verarbeitet werden. Das Material wird dabei automatisch von der Abwickeleinheit auf den Bearbeitungstisch transportiert, präzise positioniert und nach dem Schnitt selbstständig weitergeführt – ideal für kontinuierliche oder serielle Produktionen.

Für noch mehr Produktivität steht zusätzlich das Guide Rail System zur Verfügung. Damit lassen sich mehrere schmale Rollen parallel zuführen und gleichzeitig schneiden. Jede Bahn wird dabei exakt geführt, sodass ein effizienter und reproduzierbarer Prozess gewährleistet ist.

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