Global Formula Racing setzt auf eurolaser

Lasertechnik sorgt für effizientere Akku-Lösung

Global Formula Racing ist eine internationale Kooperation zwischen dem ehemaligen BA Racing Team der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg (DHBW-R), Deutschland, und dem Beaver Racing Team von der Oregon State University (OSU), USA. Der Startschuss für diese innovative globale Zusammenarbeit, die die erste und bisher einzige ihrer Art sowohl in der Geschichte der amerikanischen als auch der europäischen Formula-Student-Wettbewerbe ist, fiel im Jahr 2009.

Global Formula Racing Team
Global Formula Racing Team

 

Kombinierte Erfahrung, aufgeteilte Ressourcen und geballtes deutsch-amerikanisches Know-how sollten für ein Fahrzeug sorgen, das internationale Reputation verdient – mit Erfolg. Design, Fertigung und Testing erfolgen an beiden Hochschulen, über neun Zeitzonen und mehr als 8700 km hinweg. Das in der Formula-Student einzigartige Supply Chain Management nimmt hier eine sehr wichtige Rolle ein. Ebenso die englische Sprache, die als Teamsprache festgelegt für einen Ländergrenzen übergreifenden Informationsfluss sorgt.

Elektrofahrzeug
Elektrofahrzeug

 

In der ersten gemeinsamen Saison 2010 wurde ein identisches Verbrennerfahrzeug an beiden Hochschulen gebaut und legte den Grundstein für das Design der folgenden Jahre sowie der zukünftigen Zusammenarbeit. Dieses gemeinschaftliche Fundament wird seit der Saison 2011 genutzt, um zwei Autos zu entwickeln und zu bauen – einen Verbrenner am OSU Campus in Corvallis, Oregon, USA, und ein Elektrofahrzeug am Campus der DHBW-R in Friedrichshafen, Baden-Württemberg, Deutschland. Auch bei der diesjährigen Saison konstruiert das Team der DHBW-R ein Elektrofahrzeug. Ein essentieller Bauteil, auf das besonderes Augenmerk gelegt wird, ist dabei natürlich die Batterie (bzw. Akkumulator). 

Batteriecontainer
Batteriecontainer

Das Batteriesystem beruht auf einem 450 Volt-Konzept und ist in einen Batteriecontainer integriert, welcher aus einem Grundkörper und einem Deckel besteht. Der Batteriecontainer beinhaltet acht in Reihe geschaltete Batteriepakete, die jeweils 12 Zellen seriell und zwei parallel über eine „L“-förmige, gesinterte Schutzhülle aufnehmen.

Die Zellen werden mit Leiterplatten aus Silber-beschichtetem Aluminium an ihren Zellkontakten auf der Oberseite der Schutzhülle vernietet. Um die einzelnen Batteriepakete im Falle eines Unfalls zu schützen, werden Schutzfolien aus dem brandhemmenden Material Lexan FR60 verwendet.

Lasergeschnittene Lexan-Folie
Lasergeschnittene Lexan-Folie

 

Dafür wurden drei verschiedene Folien im CAD konstruiert: eine, die gefaltet und geklebt über Löcher an die Schutzhülle geklippt wird; eine, die an die Innenseite der Schutzhülle geklebt wird und eine, die auf den ebenfalls gesinterten Deckel der Batteriepakete geklebt wird.  Deren Aufgabe ist es bei einem Batteriebrand, das Übergreifen auf andere Batteriepakete zu verzögern, zusätzlich soll die Folie auf dem Deckel vor Kurzschlüssen schützen, welche gegebenenfalls durch in den Batteriecontainer fallende Werkzeuge hervorgerufen werden.

Global Formula Racing Team
Global Formula Racing Team

Die Firma eurolaser ermöglichte uns einen exakten Zusammenbau durch das hochpräzise Laserschneiden der Lexan-Folien.

„Durch den Laserschneider war es uns möglich, die Arbeitszeit auf ein Minimum zu reduzieren und den Aufbau des gesamten Batteriesystems produktiv und innerhalb des Zeitplans fertigzustellen.“ Andreas Ott - GFR - Battery Mechanical Team

Für diese Unterstützung bedankt sich das Global Formula Racing Team recht herzlich bei der Firma eurolaserund hofft auch zukünftig auf eine sehr gute Zusammenarbeit.

Auch wir von eurolaser wünschen dem Team der DHBW-Ravensburg alles erdenkliche Gute und viel Erfolg im Vergleichsrennen!

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